Sekt

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Die technische Strenge hinter den Perlen

Schaumweine sind das universelle Symbol der Freude, doch hinter ihren Perlen verbirgt sich einer der strengsten Herstellungsprozesse der Welt. Ob Cava, Champagner oder Corpinnat – diese Kategorie zeichnet sich durch die Fähigkeit aus, die Kohlensäure zu binden, die auf natürliche Weise während einer zweiten Gärung direkt in der Flasche entsteht. Die Reise beginnt mit einem säurereichen Grundwein, dem vor dem Verschließen der Flasche die „Fülldosierung“ (Licor de tiraje) zugesetzt wird.

Das Wunder der Autolyse und der Reifung im Keller

Monate- oder jahrelang verwandeln die Hefen in der Dunkelheit der Keller den Zucker in Kohlendioxid. Wenn sie absterben, geschieht das Wunder der Autolyse. Dieser Prozess setzt Verbindungen frei, die Noten von Gebäck, Brioche und Nüssen beisteuern, und unterscheidet einen großen Schaumwein durch seine Cremigkeit am Gaumen. Wir schätzen die Reifezeit ganz besonders; Exemplare mit langer Hefelagerung weisen eine extrem feine, perfekt eingebundene Perlage auf, die wie eine feine Berührung am Gaumen zerplatzt.

Gastronomische Vielseitigkeit und der Mythos des finalen Anstoßens

Es ist an der Zeit, mit dem Mythos aufzuräumen, dass Schaumweine nur zum Dessert passen. Aufgrund ihrer Säure und der reinigenden Wirkung der Kohlensäure sind sie die vielseitigsten Weine für das Food-Pairing. Ein Qualitätsschaumwein kann alles begleiten – von Meeresfrüchten über Reisgerichte und helles Fleisch bis hin zu scharfen asiatischen oder mexikanischen Speisen. Serviert bei 6 bis 8°C ist er eine ständige Feier, die jeden gewöhnlichen Tag in einen außergewöhnlichen Anlass verwandelt.